{"id":855,"date":"2013-09-06T12:51:15","date_gmt":"2013-09-06T10:51:15","guid":{"rendered":"http:\/\/coming-up.net\/?p=855"},"modified":"2013-09-06T12:51:15","modified_gmt":"2013-09-06T10:51:15","slug":"st-goarshausen-am-ganges","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/coming-up.net\/?p=855","title":{"rendered":"St. Goarshausen am Ganges?"},"content":{"rendered":"<p>Coming up als Support f\u00fcr die Phoenix Foundation, das Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach Konzertreisen nach S\u00fcdkorea und Indien war die Phoenix Foundation, Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz am Wilhelm-Hofmann-Gymnasium zu Gast, eine &#8211; wie Schulleiter Fritz Schornick bei der Begr\u00fc\u00dfung konstatierte &#8211; bemerkenswerte Stationenfolge!<\/p>\n<p>Die Phoenix Foundation hat in St. Goarshausen besucht, um ihre neue CD \u201eKorindia!\u201c vorzustellen, die im Zuge von Konzertreisen nach Korea und Indien produziert wurde.<\/p>\n<p>Die Er\u00f6ffnung des Konzertes bestritten \u201eComing up\u201c, die Bigband des Gymnasiums unter der Leitung von Frank Reichert. Mit \u201eWalk the Dinosaur\u201c, Gangnam Style und Leap Frog bewiesen die Band-Kids, dass sie schon ziemlich genau wissen, wo es langgeht: Kompakter Sound, volle Energie, Note eins f\u00fcr die Youngster von Coming up!<\/p>\n<p>Personelle und musikalische Br\u00fccke bilden vor der Pause die vier Musiker der Formation \u201eJazz and Bass\u201c. Die Musiker um Helge Sorg, Schlagzeug, Marko Mebus, Trompete, Nicolai Schneider, Bass und Marco G\u00fcllman, Gitarre haben sich bei Coming up kennengelernt und spielen seither mit stetig steigendem Niveau ihre Eigenkompositionen und eigenwilligen Standardinterpretationen. Hinzugesellt hat sich zur Band Leonard Pech an Piano und Posaune, den die drei bei der Phoenix Foundation kennengelernt haben.<\/p>\n<p>Nach der Pause hei\u00dft es B\u00fchne frei f\u00fcr die Phoenix Foundation mit ihrem \u201eKorindia-Programm\u201c!<\/p>\n<p>Das Programm tr\u00e4gt den Namen zu Recht: indisches Flair brachte Percussionist Ramesh Shotam mit seiner \u201eTavil-Trommel\u201c und der indischen Rhythmussprache in die Schulaula. Nach kurzer Anleitung durch den Trommelspezialisten scattet das Publikum begeistert mit und liefert einen Background, \u00fcber dem Shotham seine Improvisationen setzt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_857\" aria-describedby=\"caption-attachment-857\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/coming-up.net\/wp-content\/uploads\/DSC0327.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-857\" title=\"_DSC0327\" src=\"https:\/\/coming-up.net\/wp-content\/uploads\/DSC0327-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/coming-up.net\/wp-content\/uploads\/DSC0327-300x199.jpg 300w, https:\/\/coming-up.net\/wp-content\/uploads\/DSC0327-1024x680.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-857\" class=\"wp-caption-text\">Foto: Nicolai Schneider<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dann der Wechsel zur Bigband: Ramesh Shotam und die Phoenix Foundation entpuppen sich &#8211; bei den indischen Crossover-Titeln \u201eXillob\u201c und \u201e5 cities\u201c als wahre Groovemaster. Die Youngster stehen Altmeister Shotam in nichts nach und spielen sich bestens aufgelegt gekonnt und locker durch die vertrackten indischen Rhythmen. Besonders Drummer Helge Sorg ist bei den Interaktionen mit dem Perkussionisten in seinem Element.<\/p>\n<p>Interaktivit\u00e4t macht auch im Konzertsaal nicht halt, denkt sich Reichert und ruft \u201eOop bop sh`bam\u201c, die Refrain-Zeile von Dizzy Gillespies gleichnamigem Titel. Das Publikum &#8211; darunter viele Sch\u00fcler &#8211; stimmen mit ein: Loreley-B\u00fchnen-Feeling! Die Band l\u00e4sst sich nicht zweimal bitten: blankes Blech und samtige Saxofone liefern den Background f\u00fcr bluesig-boppige Soli von Leonard Pech, Posaune und David Br\u00fcck, Tenorsax.<\/p>\n<p>Im weiteren Verlauf des stilistisch weit gef\u00e4cherten Programms zeigt die Band, dass sie auf einem Top-Niveau angelangt ist.\u00a0 Begeisterung und Spielfreude rei\u00dfen die Zuh\u00f6rer von Titel zu Titel mit. Bei \u201eBrotherhood of man\u201c swingt es, dass die Fetzen fliegen. Marko Mebus, der seit seinem Abitur in Mainz Jazztrompete studiert, zeigt im Jazzduett mit Kommilitone Andr\u00e9 Becker wie wahre Br\u00fcder im Jazz sind: sie spielen sich bluesig die B\u00e4lle zu, fallen sich ins \u201eWort\u201c,\u00a0 treiben sich gegenseitig an zu trompeterischen H\u00f6henfl\u00fcgen und finden am Ende doch wieder in Harmonie zusammen.<\/p>\n<p>In beeindruckender stilistischer Bandbreite reiht sich ein H\u00f6hepunkt an den n\u00e4chsten:<\/p>\n<p>Beim von Latin-Arrangeur Michael Mossman \u201erunderneuerten\u201c Klassiker \u201eEvil ways\u201c ermuntert Bandleader Reichert das Publikum zu einem Ratespiel, wer als erstes die Melodie erkennt. Diese wird erst am Ende eines lyrischen Intros erkennbar. Das Arrangement steigert sich in musikalischer Dichte und Tempo, getragen durch extatische Soli von Leonard Pech.<\/p>\n<p>Den Abschluss bildet das von Reichert f\u00fcr die Band arrangierte \u201eBand Your Head\u201c, ein Metal-Kracher der schwedischen Gruppe \u201eHammerfall\u201c. Der Song greift mit einem Augenzwinkern die musikalische Herkunft von Drummer Helge Sorg und Gitarrist Marco G\u00fcllmann auf. Beide lassen es krachen und und huldigen den \u201ealten Zeiten\u201c. So hat man Heavy Metal auch noch nicht geh\u00f6rt. Und es funktioniert.<\/p>\n<p>Der Ablauf des Abends macht das Konzept der Phoenix Foundation deutlich: Hier treffen sich MusikerInnen aus den Schulbigbands des Landes, um das Musikbusiness bei Konzertreisen, CD Produktionen und bei der Arbeit mit renommierten Gastsolisten unter professionellen Vorzeichen kennzulernen. Sie k\u00f6nnen so entscheiden, ob der Musikerberuf f\u00fcr sie die richtige Wahl ist.<\/p>\n<p>Zur Zeit hat die Phoenix Foundation Mitglieder u.a. von Gynmasien in: Mainz, Niederolm, Montabaur, Ingelheim, Ludwigshafen, Landau, Daun und St. Goarshausen: Zum Teil eine lange Anreise, die sich vor dem begeisterten Publikum sicherlich Fall gelohnt hat.<\/p>\n<p>Die CD ist erh\u00e4ltlich unter <a href=\"mailto:phoenix04@t-online.de\">phoenix04@t-online.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"facebook_like\"><iframe src=\"http:\/\/www.facebook.com\/plugins\/like.php?href=https%3A%2F%2Fcoming-up.net%2F%3Fp%3D855&amp;layout=standard&amp;show_faces=true&amp;width=500&amp;action=like&amp;font=segoe+ui&amp;colorscheme=light&amp;height=80\" scrolling=\"no\" frameborder=\"0\" style=\"border:none; overflow:hidden; width:500px; height:80px;\" allowTransparency=\"true\"><\/iframe><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Coming up als Support f\u00fcr die Phoenix Foundation, das Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz &nbsp; &nbsp; Nach Konzertreisen nach S\u00fcdkorea und Indien war die Phoenix Foundation, Jugendjazzorchester Rheinland-Pfalz am Wilhelm-Hofmann-Gymnasium zu Gast, eine &#8211; wie Schulleiter Fritz Schornick bei der Begr\u00fc\u00dfung konstatierte &#8211; bemerkenswerte Stationenfolge! 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